Heute Nacht also bei Fragile gelandet. Das DVD-Cover war einfach zu einladend… Nicht so einladend war dann der FIlm selbst; Er hat es dann jedoch über weite Teile nicht geschafft meine Aufmerksamkeit zu binden, gut das kommt öfter mal vor… Bei einem vermeintlichen Horrorfilm gehört das aber schon zu den Grundvoraussetzungen um die gewünschte Gruselstimmung aufzubauen. In diesem Fall jedoch war schon einige Willenskraft nötig nicht einfach abzuschalten. Im Endeffekt frag ich mich dann doch, warum hab ich meinem Trieb da nicht einfach nachgegeben…
Da sollte ja eigentlich etwas von Mystery oder Grusel dabei sein, kam aber irgendwie nie wirklich zu Stande. Wirkte alles an den Haaren herbeigezogen. Zu konstruiert und vorhersehbar. Eigentlich sollte ich darüber nicht mehr viele Worte verlieren… Aber der “böse Bube”, in diesem Fall böses Mädchen, war so ziemlich das mieseste was ich je gesehen habe… Und ne ich meine. Nicht mies im Sinne von “Bad Mothafucka” sondern einfach nur im Sinne von schlecht.
Von meiner Seite ne ganz klare Empfehlung die Finger von zu lassen.
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So mein neuer Fernseher ist da kann ich endlich mal wieder
entspannt Filme anschauen ohne dabei die untere Hälfte zu
verpassen. Heute fiel die Wahl eher zufällig auf Ghosted… Nun
hätte ich die Webseite zum Film vorher gesehen hätte ich ihn mir
wahrscheinlich nicht angeschaut. Normalerweise wenn ich Sachen lese
wie “drei Frauen, zwei Welten, eine Liebe” oder “eine
außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen zwei Welten” kommt mir
die ganz große Angst dass es sich dabei nur um eine monströse Schnulze im
Arthouse-Gewand handelt.
Dabei werden diese beiden Zeilen dem Film in keinster Weise gerecht. Die Liebesbeziehungen steht zwar ganz klar im Vordergrund der Handlung, es wird einem aber nicht aufgedrängt; Es passiert einfach so nebenher… Ich hatte eigentlich nie das Gefühl eine Liebesfilm zu sehen… Im Zentrum standen eher die schönen Aufnahmen, die sehr angenehm ruhige Kameraführung; Die Schauspieler haben leider meist etwas gezwungen gewirkt; mag sein, dass es so gewollt war… Diese Verkrampftheit hat stellenweise ja auch sehr gut zu den einzelnen Rollen gepasst, im Ganzen wirkte es aber meist etwas zu stark aufgesetzt. Das hat es mir auch nicht möglich gemacht, die Distanz zu den Charaktären zu verringern um richtig in den Film einzutauchen. Am Ende wird es auch noch ein bißchen eso-kitschig, was vorher eigentlich relativ geschickt vermieden wurde… Aber irgendwie musste sich wohl noch das Siegel “Mystery” bei IMDB verdient werden.
Zeitverschwendung war der Film definitiv nicht, aber es wird wohl, zumindest von meiner Seite, beim einmaligen Ansehen bleiben.
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