Schon wieder Neuigkeiten aus dem scheinbar Endlos-Drama zwischen der Stadtverwaltung Würzburg und den Betreibern der Posthallen: mainpost.de
Interessant finde ich die Feststellung von Frau Dr. Hülya Bandak (neue Chefin der Bauaufsicht), dass für Besucher der Posthallen Gefahr für Leib und Leben bestehen würde.
Bei so einer drastischen Aussage stellt sich mir dann schon die Frage warum es dann durch den Bereich Allgemeine Bürgerdienste überhaupt zu Genehmigungen kam… Sollte diese “Gefahr für Leib und Leben” tatsächlich so groß sein, müsste da eigentlich jemand seinen Hut nehmen… Keine Angst Herr Hoffmann, ich will ihren Kopf gar nicht rollen sehen (auch wenn mich ihr Fachbereich durchaus etwas geärgert hat die letzten Monate). Die Tatsache, dass es in 3 Jahren Betrieb keine Zwischenfälle gab, die durch auf dem Papier vorhandenen Mängel begünstigt worden wären, spricht ja auch für sich. Und eigentlich auch für eine sorgfältige und realistische Einschätzung abseits von Paragraphen.
Das Thema Brandschutz amüsiert mich sowieso. Bühnenmaterialien sind normalerweise feuerfest und bei Geräten wo es kritisch werden könnte ist normalerweise auch immer ein Feuerlöscher vorhanden. Also wenn nicht gerade Rammsteins Benzinkanister explodiert sollte eigentlich nix passieren… Die größte Brandgefahr ist eigentlich der Gast… Tonnenweise Haarspray oder Aftershave; leicht entflammbare Kleidung; Feuerzeuge und (verbotene) Zigaretten; aber da kann man ja nix gegen machen…
Naja mal schauen wie lang das jetzt dauert bis der Umbau abgeschlossen ist… und ob dann vielleicht doch noch irgendwelche Stolpersteine kommen…
Den egal wie wichtige Sicherheitsstandards sind, das Vorgehen der Stadt wirkt auf mich entweder böswillig oder recht stümperhaft…
